Gerlinde Kempendorff und Christine Reumschüssel

„Früher war alles auch nicht schlechter”

Geschichten, Lieder, Stücke aus dem Wahnsinn Leben
Reumschüssel spielt was Kongeniales und Kempendorff quasselt und singt Philosophisches

Seit drei Jahren arbeiten Christine Reumschüssel und Gerlinde Kempendorff künstlerisch und im Projekt MUT – Musikunterricht im Tandem – im Schulcoaching zusammen. Nach der Platte „Glück gehabt”, die 2015 für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert war und dem schönen „Kessel Buntes” zum 40jährigen Bühnenjubiläum 2016 von Gerlinde Kempendorff haben wir wieder eine Programmidee umgesetzt, die uns und hoffentlich auch unserem Publikum Freude bereitet.

Wir haben Lieder, Texte und Stücke, die in der Schublade lagen wiederentdeckt: Sie waren entweder zu schade, um sie weg zu tun oder sie sind so wenig gespielt worden, dass sie kaum noch präsent sind: Etwa der wunderschöne Text über die Freundschaft von Erika Mann „Zugegeben” (neu vertont von Christine Reumschüssel), der umwerfend – natürlich fiktive! – „Bericht” der verzweifelten Grundschullehrerin Ingeborg Matschke oder die bissigen Zeitkommentare der Berliner Putzfrau Marina Saubermann, Auch die hinreißenden musikalischen Miniaturen von Christine Reumschüssel aus einem ganz anderen Kontext, die hier endlich richtig zu Ehren kommen sind wieder zu hören. Ein Kaleidoskop zweier Künstlerinnen, die gern aus dem Vollen jahrzehntelanger künstlerischer Arbeit schöpfen, Altes mit Neuem verbinden und sich selbst und ihr Publikum damit erfreuen.

Premiere: 14.10.2017 in der Galerie spandow, Berlin-Spandau




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